Rennbericht 19.-20.9.2020 von Wolfgang S.
Ein erfolgreiches Rennwochenende konnten wir am 19/20. September feiern, zumal das Motodrom Belleben nicht zu den Lieblingsstrecken von Luca gehört. Am Samstag früh gestartet trafen wir um 10 Uhr auf der Rennstrecke ein, Zelt schnell aufgebaut, Kart rennfertig gemacht und schon ging es bei herrlichem Sonnenschein (aber nur 11°C) los mit dem ersten freien Training. Keinerlei technische Probleme, im Gegensatz zum letzten Rennen, waren sehr gut um diverse Einstellungen zu testen, da die Strecke zu diesem frühen Zeitpunkt noch wenig Grip aufwies und die Lufttemperaturen auch nicht gerade prickelnd waren.
Am Ende des freien Trainingstages waren wir mit unserer Performance und des Karts zufrieden und auf einem guten Weg für den Renntag am Sonntag. Wir übernachteten in einem Hotel in Bernburg unweit der Rennstrecke.
Am Sonntag ging es ausgeschlafen um 7 Uhr zurück an die Strecke. Luca hatte noch Fahrerbesprechung und wir machten das Kart startklar für das Warmup. Hier lief alles super, und trotz der niedrigen Temperaturen fuhr Luca ein gutes Warmup. Im anschließenden Qualifying fuhr Luca als zweites Fahrzeug, ließ aber taktisch klug in der Aufwärmrunde noch zwei Karts überholen, um sich eine freie Strecke zu sichern. Beim Qualifying fahren in der Regel alle dicht hintereinander, so dass es schwierig wird eine frei Runde zu erwischen. Dies gelang Luca sehr gut und am Ende stand der 5. Startplatz von 12 Startern. Schneller waren nur ein KZ2 Kart, das schneller ist und nicht in unserer Klasse fährt, und zwei Lokalmatadoren, die die Strecke im “Schlaf” fahren, sowie ein guter Fahrer aus der RMC.
Im ersten Rennen konnte Luca mit einem guten Start seine fünfte Startposition halten. In den ersten Runden blieb er an den vor ihm fahrenden Fahrzeugen dran, musste sich aber ab der dritten auch gegen seinen Hintermann wehren und verlor so ein wenig den Anschluss an die Spitze. Er verteidigte seine Position sehr gut und obwohl er kurzfristig seinen Hintermann vorbeiziehen lassen musste, kämpfte er sich eine Runde später seinen alten Platz zurück. Nach 18 Runden kam Luca als 5.ter ins Ziel, was in seiner Klasse der 3.te Platz bedeutete.
Im zweiten Rennen lief es ähnlich wie im ersten, nur das er sich diesmal vom 6. Platzierten deutlich absetzen konnte und die Ziellinie wieder als Gesamtfünfter überquerte. Das bedeutete im Endklassement(beide Rennen zusammengerechnet) in seiner Klasse den gesamtdritten Platz, mit dem wir beide sehr zufrieden waren.